bunte Alastics für feste Zahnklammern Kieferorthopädie in Münster Dr. Lohkamp
Kunststoffmodell mit SPEED-Brackets - feste Zahnklammern - Kieferorthopädie in Münster Dr. Lohkamp

FESTE KLAMMERN FRÜHER UND HEUTE

Wir bieten Ihnen verschiedene Typen fester Zahnklammern

Feste Zahnklammern bestehen heute überwiegend aus Brackets und nicht mehr aus so vielen Bändern. Trotzdem hört man häufig auch  noch den Begriff Multiband, was eigentlich veraltet ist.  Die früher zahlreich verwendeten Bänder waren tatsächlich unangenehm. So entstanden schmerzhafte Szenarien auf den Schulhöfen. Deswegen möchten wir an dieser Stelle mit einigen Mythen aufräumen. Wie gesagt, es geht um Brackets und Bänder. Diese Bänder umfassen dabei  im Regelfall nur noch die ersten großen Seitenzähne körperlich. Sie sind die Bremse deiner festen Klammer nach hinten, damit nichts nach hinten durchrutschen kann. Um das Anpassen dieser Bänder zu erleichtern, können einige Tage vorher sog. Separiergummis vor und hinter den ersten großen Backenzähnen eingesetzt werden. Diese lösen die engen Kontaktpunkte der Zähne, was uns die Bandanprobe vereinfacht. Ist die richtige Bandgröße ausgesucht, setzen wir die Bänder mit einem Zement ein. Nach Aushärten des Zements entfernen wir die Zementüberschüsse. 

stahl

keramik

alastics

lingual

BRACKETS KLEBEN

Wie werden Brackets geklebt?

Bevor die Brackets auf die Zähne geklebt werden, gilt es die umliegenden Weichgewebe zu schützen.  Hierzu verwenden wir einen Mundspanner. Zusätzliche Watterollen saugen den Speichel auf und sichern das Trockenhalten der Klebeflächen. Damit die Brackets auf den Zähnen Halt finden, bereiten wir den Zahnschmelz entsprechend vor. Nein, das tut nicht weh! Er sieht jetzt nur kreidig-weiss und ein wenig porös aus. Ein Haftlack und ein Kunststoff sorgen für einen festen Verbund von Zahn und Bracket. Dabei muss ein Abfließen dieses Lacks in die Zahnzwischenräume unterbleiben. Manche dieser Lacke erfordern ein Aushärten mittels UV-Licht. Jetzt kann man die Brackets Zahn für Zahn kleben. Aber auch das Kleben aller Brackets eines Kiefers oder Kieferquadranten  über vorgefertigte Klebeschablonen ist möglich. Im Anschluss sorgt ein Fluoridgel auf den Zahnoberflächen (Lack oder Gel) dafür, daß der Zahnschmelz seine ursprüngliche Oberflächengüte behält.

BRACKETS TYPEN

Wählen Sie Ihr Material

Alle Brackettypen sprich Stahlbrackets, Keramikbrackets oder selbstligierende Brackets werden sowohl für Erwachsene als auch für Kinder verwendet. Im Gegensatz zur Lingualtechnik werden die drei auf dieser Seite erwähnten Brackettypen äußerlich sichtbar auf die Zähne geklebt. Konventionelle Stahlbrackets, an denen der Bogen mit Gummis oder Drähten fixiert wird, sind seit Jahrzehnten bewährt und besitzen von der eingeschränkten Ästhetik abgesehen keinerlei Nachteile. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Deshalb gilt prinzipiell: Je kleiner das Bracket, desto simpler die Zahnpflege, desto weniger Plaques und Speisereste können an der Apparatur siedeln. Keramikbrackets sind transparent. Weiße Brackets verbinden einen hohen ästhetischen Anspruch mit der Praktikabilität einer auf den Außenflächen der Zähne geklebten Apparatur. Sie sind fast unsichtbar und bedürfen genau wie normale Stahlbrackets einer moatlichen Kontrolle.  Gern demonstrieren wir Ihnen "schneeweiße" Brackets in unserer Praxis.

 

Metall- und Keramikbrackets auf einem Blatt
Historische Multibandapparatur im Modell
Moderne, selbstligierende linguale Brackets auf einem Gipsmodell

BÖGEN WELCHE

Wie unterscheiden sich die Bögen der festen Zahnklammer?

Jetzt fehlen nur noch die ersten Bögen, die die Zähne drehen und auf die gleiche Höhe bewegen. Die Behandlung startet mit dünnen, sehr elastischen Bögen, die abends unter Umständen ein Druckgefühl der Zähne verursachen.  Diese Bögen werden gekürzt und mit Gummis an den Brackets fixiert. Selbstligierende=selbstklemmende Brackets verfügen über einen eigenen Mechanismus, um den Bogen festzuhalten,  einen sog. Arretierungsmechanismus. Obwohl häufig von Multiband- oder Multibrackettherapie gesprochen wird, darf nicht übersehen werden, dass eigentlich der Bogen für die Zahnbewegung und Kraftübertragung sorgt. Diese Bögen in Ober- und Unterkiefer unterscheiden sich weniger in Form und Dimension, als vielmehr in ihren Materialqualitäten und Eigenschaften. Harte Stahlbögen sind inzwischen ersetzt durch weiche Legierungen aus Nickel und Titan. Auch verseilte Drähte sind sehr elastisch und werden am Anfang der Behandlung gern benutzt. Je nach Temperatur, die auf den Bogen einwirkt, ist er entweder leicht formbar oder er federt in seine Ursprungsform zurück. Wie bei den Brackets gibt es auch bei den Bögen Kostenunterschiede je nach Zahnspange.

BÖGEN RETAINER

Feste Zahnklammern bewahren Ihr strahlendes Lächeln

Auch nach Behandlung mittels fester Klammer können Engstände erneut auftreten. Und zwar immer dann, wenn das schöne Lächeln nach Bracketentfernung eine nur unzureichende Nachsorge erfährt. Soll ein strahlend schönes Lächeln auch ein Leben lang strahlend schön bleiben, so hält idealerweise ein Kleberetainer die unteren Frontzähne von Eckzahn zu Eckzahn in Form und Funktion. Moderne kieferorthopädische Behandlungskonzepte reichen deshalb von der Eingliederung des ersten Platzhalters noch im Milchzahngebiß bis zur Korrektur von Einzelzahnfehlstellungen nach Wachstumsabschluss, womit wir dem Gedanken der kieferorthopädischen Prophylaxe in jeder Phase der Gebißentwicklung nachkommen.